GSE Forest Monitoring (GMES)
Die Abhholzung tropischer Regenwälder hat immensen Einfluss auf die Klimaerwärmung. Etwa 20% des globalen CO2 Ausstoßes gehen auf Entwaldungen und Degradation innerhalb der tropischen Wälder zurück. Wegen der schwierigen Zugangsmöglichkeiten und der Weiträumigkeit der Wälder, hat die satellitengestützte Fernerkundung einen hohen Stellenwert bei der Erfassung von Waldbestandsparametern. Indonesien weist eine der höchsten Entwaldungsraten weltweit auf.
GSE Forest Monitoring (GSE FM) ist Teil der europäischen Global Monitoring for Environment and Aecurity (GMES) Initiative, die von der Europäischen Weltraumagentur ESA und der Europäischen Kommission finanziert wird.
GSE FM stellt weltweit Forstinformationsprodukte auf der Basis von Erdbeobachtungsdaten zur Verfügung. Ziel ist es, ein breites Spektrum an Dienstleistungen und Daten für Entscheider und Behörden bereitzustellen, die mit der Umsetzung von Klimaschutz- und Umweltrichtlinien befasst sind.
RSS entwickelt den GSE FM Dienst Forest Monitoring Inputs for National Greenhouse Gas (GHG) Reporting für die Indonesian Society for Natural Resources and Environmental Accounting (MASLI). Mit den Dienst soll die Umsetzung von Kyoto-Reporting-Pflichten unterstützt werden.
Leistungen von RSS
- Objektbasierte Klassifikation von Landsat und SPOT Satellitenbildern
- Landnutzungs-/Landbedeckungskarten und Waldtypenkarten
- Karten zur Veränderung der Landbedeckung
- Quantitative Auswertung der Veränderungsstatistik
- Abschätzung der Veränderung der Biomasse und potentielle CO2 Freisetzung

- Intensive Entwaldung durch Holzeinschlag und Umwandlung von Wäldern in Papier- und Ölpalmen-Plantagen im Zeitraum 1990 (oben) bis 2002 (unten) erfasst mit Landsat TM/ETM+.
Webseite zu GSE FM der europäische Raumfahrtagentur ESA

