Uzbekistan - Aralsee
Stabilisierung der trockengefallen Aralseeböden in Zentralasien
Die rapide Austrocknung des Aralsee seit den 1960er Jahren, verursacht durch die nichtnachhaltige Expansion der Bewässerungslandschaft und der Verschwendung der Resource Wasser zum Baumwollanbau in der Sowjetzeit, zählt zu den schlimmsten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen jemals.
Nachhaltige Kontrolle von Schadheuschrecken in Zentralasien
Im Rahmen des GTZ-Projektes "Nachhaltige Kontrolle von Schadheuschrecken in Zentralasien" wurden neue effiziente und umweltverträgliche Bekämpfungsmethoden für Insektenplagen in heuschreckengefährdeten Regionen eingeführt. Die Anwendung moderner und punktgenauer Sprühtechniken mit ultraniedrigdosierter (ultra low volume ? ULV) Pestizide erfordert zeitlich und räumlich genaue Informationen über die aktuelle Verbreitung und Ausdehnung der Heuschrecken-Brutstätten.
RSS war verantwortlich für die Entwicklung eines satellitenbasierten Monitoringsystems für die Habitate der Asiatischen Wanderheuschrecke in den diversen Feuchtgebieten des unteren Amu Darya Deltas sowie des ehemaligen Aralsees in Uzbekistan.
Die Ziele des RSS Engagements im Projekt war
- Entwicklung eines Algorithmus zur Kartierung der Feuchtgebiete des Amu Darya Deltas
- Modellierung der Heuschreckenhabitate
- Planung und Umsetzung jährlicher Feldkampagnen zur Erhebung von Referenzdaten zu Landbedeckung und Heuschreckenverbreitung
- Fortbildungsmaßnahmen für die lokalen Partner in der praktischen Anwendung von fernerkundungsbasierten Karten, Geoinformationssystemen und GPS in der Heuschreckenarbeit




