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Tsunami Risiken in Thailand - Luftbildbefliegung

Im Dezember 2004 zerstörte ein Mega-Tsunami Städte, Dörfer, Touristenresorts und wertvolle Küstenökosystem wie Mangroven und Korallenriffe an der Andaman See in Thailand. Jedoch waren nicht alle Küstenabschnitte gleichermaßen stark von den Folgen der Flutwelle betroffen. Das Forschungsprojekt Tsunami Risk and Information Tool (TRAIT) unter der Leitung der Universität Kiel untersucht welche Faktoren die spezifische Vulnerabilität von Küstengemeinden und -abschnitten im Falle von Tsunamis oder Sturmfluten bestimmen.

Im Auftrag von TRAIT führte RSS in Zusammenarbeit mit dem Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Berlin (DLR) eine Luftbildbefliegung besonders gefährdeter Küstenabschnitte in Thailand mit einer Spezialkamera durch. Mittels einer automatisierten Stereo-Bildverarbeitung wurden hochauflösende Oberflächenmodelle und Ortholuftbilder berechnet, die zur Analyse und Modellierung der Tsunami Risiken eingesetzt wurden.

 

Mangrovenwälder an der Küste in Thailand, aufgenommen mit einer Spezialkamera (MFC) des DLR