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Pressemeldungen

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DIE ZEIT, 19.11.2009
Feuerwehreinsatz im Sumpf

Löschtrupps im Moor. Intakte Torfmoorwälder bieten Zuflucht für viele bedrohte Arten und speichern gigantische Kohlenstoffmengen. Wenn sie brennen, schadet das dem globalen Klima. Ein Besuch bei Waldschützern in Indonesien.

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FOCUS (26.06.2007)
Tödlicher Sprit

In Malaysia und mehr noch in Indonesien werden riesige Regenwaldflächen zerstört, um Raum für Ölpalmen zu schaffen. Sie sind die ergiebigsten Energiepflanzen der Welt und bringen mit bis zu sieben Tonnen Öl pro Hektar und Jahr etwa zehnmal so viel Ertrag wie Soja. "Die Industrie entdeckt das Geschäft mit dem Palmöl, doch dieser Boom vernichtet tropische Wälder", klagt Reinhard Behrend, Leiter der Hamburger Umweltorganisation Rettet den Regenwald (RdR). Betroffen sind vor allem Torfsumpfwälder auf Borneo und Sumatra. Sie werden trockengelegt, die Vegetation wird abgefackelt. Jährlich müssen 500 000 Hektar Wald den Ölpalmenplantagen weichen.

Die Folgen ermittelte der Ökologe Florian Siegert von der Universität München. Auf Satellitenbildern identifizierte er 2006 in Indonesien, Malaysia und Brunei über 116 000 Feuer, davon 35 Prozent auf Torfböden. Sie setzten über zwei Milliarden Tonnen CO2 frei ? fast zehn Prozent der globalen Emissionen. Rekordfeuerjahr in der Region war indes 1997/98. Damals bedeckte eine riesige Rauchwolke ganz Südostasien. Siegert dazu: "Es ist kaum vorstellbar, wie viele Ölpalmen es bräuchte, um diese Mengen durch Erdöleinsparungen zu kompensieren."

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Süddeutsche Zeitung (11.04.2007)

Die Torfwald-Tangente

 

Süddeutsche Zeitung (04.04.2007)
Der Baum des Anstoßes

 

Berliner Zeitung (10.09.2007)
Regenwald tanken
Biomasse als Energiequelle droht zum Umweltdesaster zu werden

 

Berliner Zeitung (02.11.2006)
Indonesiens Regenwald unter Feuer
Monat für Monat wächst die Zahl der Waldbrände

 

Die Welt (04.11.2005)
Indonesien heizt Erderwärmung an

Forscher erkennen Zusammenhänge zwischen Rodungen, brennenden Torfböden und Kohlendioxid-Ausstoß Im Spätsommer gingen Tausende Hektar des indonesischen Regenwaldes in Flammen auf. Schon seit fast 20 Jahren brennen die Torfregenwälder Südostasiens etwa alle zwei bis drei Jahre. Und es sind nicht nur die Wälder, die verbrennen, die Torfböden, auf dehnen sie wachsen, verkohlen meistens gleich mit. Obwohl dadurch enorme Mengen an CO2 in die Atmosphäre strömen, bleibt das Problem von der Weltöffentlichkeit unbeachtet. Neue Satellitentechnik könnte das ändern.